Videoschnitt-PC geschrieben Mai 2011    Aufbau des neuen PC Ich habe im Juni 2011 einen speziell für den Videoschnitt ausgelegten PC bei Hardwareversandt.de gekauft. Basis für das Design war meine Erfahrung mit dem Vorgängermodell und meine Kontakte mit der Usergroup MAGIX-VDL (User-Treffen Altes Lager 2011) und Recherchen im Internet über einzelne Komponenten. Ich muß zugeben, dass ich zunächst etwas ängstlich war einen PC persönlich, d. h. ganz allein ohne professionelle Hilfe, aufzubauen.    Da alles gut gegangen ist und der Rechner wie erhofft einwandfrei funktioniert, war es wohl der richtige Weg.  Nachfolgend die Liste der eingebauten Artikel:  Gehäuse.........: FRACTAL DESIGN Gehäuse DEFINE R3 Black Pearl CPU................: Intel Core i5-2500K Box, LGA1155 Mainboard.......: ASRock Z68 Extreme4 (B3), Sockel 1155, ATX Netzteil............: Enermax Liberty Eco 620W GraKa.............: XFX RADEON HD 6750 700M 1GB DDR5 DUAL DVI, Mini HDMI RAM................: 8GB-Kit Corsair DDR3 PC1600 C9 Classic Lüfter CPU......: Scythe Big Shuriken, für alle Sockel geeignet System-HD......: WD Caviar Black 1TB SATA 3 8,9cm(3,5") Daten-HD 1.....: Western Digital Caviar GreenPower 2TB SATA II Daten-HD 2.....: Western Digital Caviar GreenPower 2TB SATA II opt. Laufwerk..: LG GH22NS50 bare schwarz Betriebssystem: Win 7 Home Premium, 64 Bit Service............: Rechner - Zusammenbau Blue Ray Schreiber....: 	"LG BH10LS38 interner Blu-ray 10x Brenner (16x DVD±RW, SATA) inkl 3D Software schwarz"  Den Zusammenbau habe ich mir zwar erspart, da er sehr preiswert war. Das Win 7 habe ich selbst aufgespielt. Die Einstellungen im BIOS erforderten aber sehr viel Lesearbeit im Manual, einiges grübeln und einige Telefongespräche. Dann war klar, dass die Laufwerke am falschen Port installiert waren. Nach der Korrektur konnten alle Laufwerke erkannt werden. Auch die Einstellungen für das Heimnetzwerk mit meinen alten PCs unter Win XP kam schnell zum laufen. Dank an alle, die mir geholfen haben.  Benchmarktest für den PC Am ersten Tag des Aufbaus konnte ich bereits einen ersten Benchmarktest für die CPU und die GraKa durchführen.   Der neue PC hat einen 4x höheren CPU-Geschwindigkeitswert als mein alter PC. Dieser Geschwindigkeitsgewinn verteilt sich vermutlich auf die größere Zahl an CPUs (von 2 auf 4 erhöht), der höheren Taktrate der CPUs (2,5GHz erhöht auf 3,5GHz) sowie der schnelleren Festplatten und dem verbesserten Betriebssystem (WIN XP 32 Bit ==> Win / 64 Bit).  Aber letztendlich entscheidend für meine Videoschnittarbeit ist der Geschwindigkeitsgewinn bei der Nutzung von Magix VDL 17 (bzw. in kürze VDL MX).    Geschwindigkeitsgewinn bei der Nutzung von Magix VDL 17 Hier zeigen erste Untersuchungen einen erheblichen Gewinn an Geschwindigkeit für die zeitraubende Arbeit des Renderns.   Dazu habe ich ein altes Beispiel genommen (Das Blaue Einhorn 2011 mit 2 CAMs, HD + PAL). Von dem habe ich ein Backup-Projekt erzeugt und dieses auf beiden Rechnern gerendert. Die Einstellungen waren natürlich völlig identisch, insbesondere die Bitrate (13 Mb/s für HD-Video).  Das erste Ergebnis ist sehr zufriedenstellend. Je nach Video-Format (und Encoder), ist der neue PC um den Faktor 3,3 bis 5,5 mal schneller als der alte. Die CPU-Auslastung lag bei 85%. Alle 4 Kerne waren beschäftigt. Die CPU-Temperatur betrug dabei 48 C. (Das Gehäuse war noch offen, wegen der Umbauten.)  Über das Programm Virtu kann man zwischen der externen Grafikkarte und der integierten Grafik des i5-2500k hin und hergeschalten. Erstaunlicherweise erhält man identische Werte für die integrierte Grafik (die sehr langsam ist) und der externen Grafikkarte (die sehr schnell für Spiele ausgelegt ist). Die Geschwindigkeit der externen GraKa hat also keinen Einfluß auf die Renderzeit.  Verblüfft hat mich, dass auch das neue Programm VDL MX trotz gegenteiliger Werbung, in Zusammenarbeit mit der AMS-Grafikkarte unter Einsatz von OpenCL keinen Deut schneller ist. Einen Vergleich mit CUDA konnte ich mangels geeigneter Grafikkarte nicht duchführen.  geschrieben September 2012 Quicksync und Magix VDL 2013 und VDL 17 Da ich noch alle original Files seit Beginn meiner Arbeit mit der Full-HD-Camera Panasonic TM 700 und alle Projekte aufgehoben habe, konnte ich einen Vergleich zwischen den Renderzeiten von VDL 17 auf meinem alten Rechner und unter VDL 2013 mit Quicksync auf dem neuen PC durchführen. Das Video beinhaltet eine Reihe von Fotos hoher Auflösung mit Scans innerhalb der Fotografie sowie Videoaufnahmen 1080p:50f/s von einigen Radtouren nach der Werder Baumblüte im Mai 2011 mit schönen Aufnahmen von Störchen.  Aus der Vergleichtabelle kann man ersehen, dass die Renderzeit von 2:38:00h auf 0:18:00h abgesunken ist. Mit anderen Worten, der Zeitfaktor sank von 24 auf aktuelle 2,73, d. h.   die heutige   “Rendermaschine” arbeitet 8,8 x schneller als die vor 1,3 Jahren.   Beide Filme sind in 1080p:50f/s erzeugt worden, der mit VDL 17 hat aber nur eine Bitrate von 13 Mb/s, während VDL 2013 eine Bitrate von 25 Mb/s hat. Letztere entspricht der Bildqualität der aufgenommenen Videos. Dementsprechend ist auch der Speicherplatz verdoppelt.  Die Zukunft die ich im Mai 2011 nebenan beschrieben habe ist jetz die Gegenwart.  Die neue Zukunft habe ich gerade vor einigen Tagen auf der IFA erlebt.
Multimedia-Macher
geschrieben Mai 2011 QuickSync von Intel Einen großen Geschwindigkeitsgewinn erwarte ich noch von der Nutzung des Quiak Synch von Intels integrierter Grafik. Das ist ein Converter für AVCHD- und mpeg-Formate. Er ist voll integiert in den CPU-Grafik-Chip. Erste publizierte Messungen von verschiedenen Seiten zeigen eine um den Faktor 4 höhere Rechengeschwindigkeit für die Formatkonversion, ohne die CPUs zu belasten. Magix hat ein Upgrade des VDL MX auf den Quick Synch für die nahe Zukunft versprochen. Die nahe Zukunft wird also noch sehr spannend sein.
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